Alle erwarten Veränderungen von der Digitalisierung. Als Beispiele werden meistens Uber oder die Industrie 4.0 genannt. Hier eine Sammlung von Links zu konkreten, weniger beachteten Aspekten.

In einem Punkt sind sich Vertreter der Schweizer Wirtschaft durchs Band einig: von der Digitalisierung erwarten sie in den nächsten paar Jahren einschneidende Veränderungen.

Aber mit dem Wort Digitalisierung ist schnell gewedelt. Konkrete Vorstellungen hingegen fehlen oft. Und dies erst recht, je weniger man eine Branche traditionell mit Digitalisierung in Verbindung bringt.

Im Zug einer Recherche haben wir spannende Inputs gefunden, die die Digitalisierung beleuchten. Diese Links möchten wir mit Ihnen teilen:

Logistik

Der Gütertransport ist nicht die erste Branche, an die man beim Thema Digitalisierung denkt. Selbst Speicherplatz für Big Data hat in der Hosentasche Platz. Dass sich im Logistikgeschäft trotzdem grosse Auswirkungen ergeben, zeigen einerseits das Beispiel des Hafens von Rotterdam.

Zum anderen stammt eine vielfach ausgezeichnete Firma aus der Schweiz, welche Logistik und Daten exemplarisch verknüpft. Wer die Dienste von Arviem in Anspruch nimmt, weiss jederzeit, wo sich seine Ware auf den internationalen Transportrouten befindet – und wie es ihr geht.

Pflege

Ebenfalls alles andere als offensichtlich sind Aspekte aus dem Pflegebereich, welche durch die Digitalisierung komplett verändert werden. Einen relativ vorsichtigen Überblick gibt die Credit Suisse in ihrer Publikation Global Investor.

Weshalb habe ich „einen vorsichtigen Überblick“ geschrieben? Weil beispielsweise Entwicklungen an der Hochschule für Life Sciences in Muttenz (ebenfalls ein Kunde von in flagranti communication) anzeigen, welches enorme Potenzial digitale Unterstützung im Gesundheitssektor noch hat.

Die Digitalisierung verändert aber auch die Vorstellungen und Anforderungen an die Pflege im Alter. Gründliche Anhaltspunkte erhält man in der Studie des GDI.

Und ebenfalls interessant ist die Studie, welche unser Kunde, die Stiftung Cerebral, beim GDI in Auftrag gegeben hat. Robotik erleichtert das Leben handicapierter Menschen. Die für sie entwickelten Tools können aber auch in ganz anderen Bereichen eingesetzt werden.

Und dies noch am Rand: die Digitalisierung wird gerne mit Untergangsszenarien verknüpft wie massenhafter Jobverlust. Dass aber in vielen Bereichen Fachkräfte fehlen – nicht nur in den „üblich verdächtigen“ Sektoren Pflege und Ingenieurswesen – zeigt dieser Beitrag des Bundes.

Gemeinwesen

Die Digitalisierung soll uns einen grossen Schub an Innovationen erlauben. Blöd nur, dass sich Innovationen nicht verordnen lassen. Wie man sie dennoch fördert, zeigt beispielsweise das Modell Stockholm.

Bei Zug denkt man zuerst an tiefe Steuern. Diese haben der Stadt Wohlstand und ein grosses Wachstum beschert – doch wegen der Bodenknappheit, den vielen Expats und der gestiegenen Mieten fühlt sich die heimische Bevölkerung marginalisiert. Mit anderen Worten: Zug hat im Kleinen die Probleme, die die Schweiz als Ganzes hat. Deshalb hat Zug eine Studie in Auftrag gegeben, wie sie die Veränderungen erfolgreich managen kann. Dabei kommen auch Herausforderungen und Chancen aus der Digitalisierung zur Sprache.

Blockchain

Natürlich ist Blockchain ein Paradebeispiel für die Digitalisierung. Der Begriff wird gerne und oft erwähnt. Genauso oft hat man aber nicht mehr als eine rudimentäre Vorstellung, wozu die Technologie tatsächlich gut sein soll. Der verlinkte Blogbeitrag ist recht ausführlich, dafür aber auch recht klar und mit vielen brauchbaren Beispielen gespickt. So kann man leichter abschätzen, ob sich in Blockschain eine Chance fürs eigene Geschäft versteckt oder nicht.

 

Haben Sie weitere Fragen zu Blockchain oder möchten Sie innovative Lösungen für Ihr eigenes Geschäft entwickeln? Für einen Vortrag zu Blockchain oder für Workshops zur Entwicklung digitaler Geschäftslösungen kontaktieren Sie Christoph Camenisch vom Digital Innovation Lab. E-Mail: cc@diginlab.com